mds mma


Das MMA Meßdatenerfassungssystem ist ein 32 Bit Windows Programm für das Windows-Betriebsystem. Es ist von Oberfläche und Bedienung an diese Betriebssysteme angepaßt und dadurch auch für Benutzer, die noch keinerlei PC Erfahrung haben, leicht und intuitiv zu bedienen.

 

Ein weiteres Feature in Bezug auf die Benutzerfreundlichkeit ist, daß die Oberfläche für den Benutzer in gewissen Rahmen frei konfigurierbar ist. Das heißt, die Texte der Kanäle/Regler können editiert werden, die logische Zuordnung kann beliebig geändert und erweitert werden, und auch die Parametertexte können problemlos angepaßt werden.

 

Die primäre Aufgabe des Systems ist es, Meßdaten von verschiedenen, unterschiedlichen Regel- und Steuergeräten aufzuzeichnen und zu verarbeiten. Die Daten dieser Geräte werden über ODBC in einer Datenbank gespeichert. Diese Daten stehen danach für Auswertungs- und Dokumentationszwecke zur Verfügung, wobei auch mit externer Software auf diese Daten zugegriffen werden kann, sofern diese ODBC oder eine native Schnittstelle zur gewählten Datenbank unterstützt (z.B. Microsoft Excel, Access oder ähnliche über ODBC).

 

Das MMA System basiert auf mehreren Softwaremodulen, die untereinander über ein einstellbares Netzwerkprotokoll kommunizieren. Diese Strategie erlaubt es größtmögliche Sicherheit, Stabilität und Flexibilität zu gewährleisten, da die einzelnen Module weitgehend unabhängig voneinander arbeiten und auch eingesetzt werden können. So ist es ohne weiteres möglich, die Module in einen Netzwerk zu verwenden und sich gegenseitig überwachen zu lassen. Die gesamte Verwaltung und Überwachung ist so konzipiert, daß das System seine ihm gestellten Aufgaben immer ausführen kann.
Um das zu ermöglichen kann das MMA System sogar so weit gehen, den oder die Computer, auf denen es läuft, neu starten, um wieder einen stabilen Ausgangszustand herbeizuführen, sollte das einmal nicht der Fall sein. Diese Fähigkeit gestattet es, das System auch im unbeaufsichtigten Betrieb laufen zu lassen (z.B. in Schaltschränken).

 

Ein weiterer Kernpunkt ist ein Eingreifen in die Regelsysteme. Das heißt, Einstellungen der Reglerkomponenten (Parameter) können von einer zentralen Stelle aus durchgeführt und überwacht werden. Dabei ist es natürlich auch möglich, diese Tätigkeiten von einem anderen Arbeitsplatz im Netzwerk oder aus der Ferne vorzunehmen (Fernwartung der Anlage über die Telefonleitung). Wobei natürlich die gesamte Funktionalität der Software und nicht nur die Reglerüberwachung/programmierung von diesen anderen Arbeitsplätzen gegeben ist.

Um den Verlust der aufgezeichneten Daten zu verhindern, sind verschiedene Mechanismen vorgesehen. Zum einen unterstützt die Software die Funktionalität bei Client/Server basierenden SQL-Datenbanken, eine Sicherheitskopie der vollständigen Datenbank zu verwalten. Zum anderen bietet auch die Software selbst die Möglichkeit die Daten monatlich im ASCII-Format in Dateien auszulagern, um diese anschließend zu sichern (über ein geeignetes Sicherungsmedium wie Streamer, CDRecordable,...).

 

Das kann sowohl manuell geschehen, als auch automatisiert am Anfang eines jeden Monats. Diese Dateien können dann aber auch dazu benutzt werden eine Auswertung der Meßdaten mit anderen Programmen durchzuführen, wenn diese zwar keine OBDC Schnittstelle besitzen, aber eine ASCII-Datei einlesen und interpretieren können. Und natürlich können diese Dateien später wieder in die Datenbank importiert werden, wenn z.B. einmal ältere Daten benötigt werden.

 

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